Erster TIMBER in Südtirol!
Erster Scheitholzkessel mit automatischer Holzzuführung in Südtirol
Im Oktober dieses Jahres hat die Heizbär Heiztechnik GmbH nun – nach abgeschlossenen Projekten in Nordtirol und Vorarlberg – auch erstmals in Südtirol einen der neuen automatischen Scheitholzkessel, den TIMBER, in Betrieb genommen. Die Familie Mock aus Kardaun im Eisacktal überzeugte sich, nach vorhergehender Besichtigung von bestehenden Anlagen in Nordtirol, von der ausgezeichneten Funktionsfähigkeit der bayrisch-steiermärkischen Weltneuheit.
So entschieden Sie sich für einen TIMBER und einen 2.000-Liter-Heizungspufferspeicher sowie für eine frei programmierbare Regelungsanlage, welche das perfekte Zusammenspiel aller Anlagenkomponenten koordiniert. Auch die Steuerung einer bauseitig bereits vorhandenen thermischen Solaranlage (für die Brauchwasserbereitung in den Sommermonaten) wurde in die neue Regelung integriert.
Bei der Anlage der Familie Mock gilt es noch folgendes besonders zu erwähnen:
Wird der TIMBER für gewöhnlich bei Gebäuden mit einer Fläche von zirka 150 bis 350 m² eingesetzt - der Holzkessel hat eine Nennheizleistung von nur 28 kW(!) - so wird beim Haus der Familie Mock eine Fläche von zirka 700 m² beheizt. Dies ist deshalb möglich, weil dem Holzvergaser-Heizkessel von der automatischen Beschickungsanlage regelmäßig Scheitholz zur Verbrennung zugeführt wird und die so frei gesetzte Energie den großzügig dimensionierten Heizungspufferspeicher immer wieder aufs Neue erwärmt.
Dies bedeutet für den Anlagenbetreiber folgendes: auch wenn es draußen kalt ist, muss die Füllkammer der Beschickungsanlage im Durchschnitt nur alle drei Tage mit Holz beladen werden. Gegenüber der „alten“ Holzheizungsanlage stellt dies eine deutliche Verbesserung dar, musste in den Wintermonaten doch mehrmals am Tag Holz nachgelegt werden. Für kleinere Gebäude bis etwa 300 m² zu beheizender Fläche ist ein Nachfüllen des Behälters mit Holz nur zirka alle 5 bis 10 Tage notwendig – dies hängt selbstverständlich vom baulichen Zustand (Isolierung, etc.) des Gebäudes sowie der jeweiligen aktuellen Außentemperatur ab.
Ein zusätzlicher Nutzen ergibt sich für die Familie Mock noch dadurch, dass in Südtirol bis zu einer Leistung von 30 kW der Aufstellungsraum der Kesselanlage aus feuerpolizeilicher Sicht nicht als Heizraum ausgestattet werden muss. So konnten nochmals zusätzliche Kosten gespart werden. Die Heizbär Heiztechnik GmbH ist zuversichtlich, dass damit auch in Südtirol der Grundstein für die Installation weiterer Holzheizungs- Solar- und Regelungsanlagen gelegt wurde.











